Eine Stimme für die Natur

Hintergrundinfos über AoA, A.q.A.Rius und seinen Song „Kandidatur“ sowie den Song als Mp3 Download!

Das Zeitalter des Wassermanns

Wenn die Sonne in das Sternzeichen des Wassermanns wandert, beginnt das astrologische Zeitalter des Wassermanns. Für mich aber ist es viel mehr als das. Im Januar als Wassermann geboren identifiziere ich mich sehr mit den Eigenschaften, die dieses Sternzeichen mit sich bringt. Kreativität, Ideologie, Freiheit. Zudem gilt das Wassermannzeitalter in der Mythologie als Informations-Zeitalter – wie das Wasser selbst, es ist Informationsträger.  Wassermann heißt auf Englisch „Aquarius“ und das Wassermannzeitalter demzufolge Aquarius Age oder anders auch gesagt Age of Aquarius. Woraus ich die Abkürzung AoA formte mit der Figur des „A.q.A. Rius“.

Was ist AoA und wer ist A.q.A. Rius?

Das „A.q.A.“ vor dem Namen Rius steht in diesem Falle für das in der Musikersprache oft verwendete „a.k.a“ = „also known as“, was auf Deutsch übersetzt soviel heißt wie „auch bekannt als“. Daher mein Spruch „Mein Name ist Rius, A.q.A. der Wassermann“.

Rius verkörpert die Stimme in meinem Herzen, welche zu mir spricht, wenn ich bei mir bin. Es ist die Stimme, der ich vollkommen vertrauen kann. Ich fühle, ja ich weiß mit vollster Sicherheit, dass sie die Wahrheit spricht. 

Diese Stimme ist auch im Rauschen des Wassers zu hören, im weichen Fell eines Tieres zu erfühlen und in den Düften der Blumen zu riechen. Sie spricht keine bestimmte Sprache. Sie spricht die universelle Sprache der Natur, die jeder Mensch wahrnehmen kann, wenn er es zulässt. Sie ist in uns zu hören und zugleich in allem anderen vorhanden. Oder zumindest in den natürlichen Dingen unserer Welt, in der Natur. In der Technokratischen Gesellschaft ist diese Stimme nicht zu hören. Und wenn dann nur sehr schwer und mit viel Achtsamkeit für kleine Dinge zu finden. In den Tauben, die durch die Straßen huschen. In den letzten Bäumen, die sie stehen lassen haben und auf den Wiesen der „ordnungsgemäß“ zurechtgestutzten Parks. Und dann auch wieder im niemals aufgebenden Löwenzahn, der sich durch die noch so engen Lücken im Asphalt drängt, um den Sonnenschein zu genießen und uns mit seinen Blüten und Pusteblumen zu erfreuen.

Diese Stimme wurde über die letzten Jahre und durch verschiedene, intensive Ereignisse in meinem Leben immer lauter und klarer. So habe ich mich von ihr inspirieren lassen, den Song „Kandidatur“ zu schreiben, aufzunehmen und zu verfilmen. „Eine Stimme für die Natur“ muss es sein. Wir entscheiden uns bei der Bundestagswahl für eine Partei, die unsere Interessen vertreten soll. Aber ich sehe keinerlei Partei, die die Interessen dieser Stimme vertritt. Aus diesem Grund stellt sich Rius zur „Kandidatur“, im übertragenen Sinne als Stimme der Natur, für eure Stimme für die Natur und schlussendlich für die wahre Stimme der Natur selbst.

Das Musikvideo zu „Kandidatur“

Ich wünsche dir viel Liebe, Erkenntnis, und Frieden beim Schauen des Videos, beim Hören des Textes, sowie beim Erfühlen der Botschaft hinter dem Offensichtlichen.

„Die Bundestagswahl 2021 in Deutschland regt sicherlich Jede/n dazu an über unsere Nation nachzudenken. Aber vergessen wir nicht das wichtigste von Allem – unsere Natur. Denn egal wie weit wir technologisch entwickelt sind, wir entspringen aus ihr und wir brauchen Sie zum leben. Ich möchte euch mit meinem Song und dem Video von Herzen daran erinnern.
– A.q.A.Rius, der Wassermann“
Ich baue ein LED Panel mitten in den strömenden Fluss

Technische Umsetzung

Nun möchte ich gern noch ein paar technische Details mit euch teilen. Damit möchte ich euch unter anderem dazu inspirieren ebenfalls eurer Talent und eure kreative Schaffenskraft auszuleben. Und kreativ steht hier tatsächlich für kreieren, also etwas erschaffen. Und nichts zu zerstören, um daraus etwas Neues zu bauen. Für ein professionell wirkendes Video muss man heutzutage keine riesige Crew, keine riesigen Setwagen, Kamerakrähne und etliches an Lichtausrüstung beschaffen und aufstellen. Wir leben in einer technisch sehr vorangeschrittenen Zeit, nutzen wir dies also zu unserem Vorteil.

Für die Produktion des Musikvideos „Kandidatur“ war ein Team von nur drei Leuten nötig – Louis (mein ehemaliger Praktikant), Josi (meine Freundin) und ich selbst. Sowie technischerseits eine spiegellose Vollformatkamera mit mehreren Objektiven, ein leichtes Stativ und ein Einhand-Gimbal, zwei kleine LED-Panels. Wir hatten tatsächlich auch eine Nebelmaschine. Transportiert haben wir alles in nur einem Auto. Klar ist selbst dieses Setup bereits einiges an Technik und Aufwand, aber es ist heutzutage einfacher als je zuvor, solch eine Produktion umzusetzen. Und vor dem Hintergrund des Inhalts dieses Videos war es den Aufwand alle mal wert.

Vor uns standen drei Drehtage, bzw. -nächte. Da es für die Szenen dunkel sein musste, waren wir immer erst ab 19 Uhr unterwegs. Wir drehten alle Szenen, auf denen ich zu sehen bin in Jena und in der Umgebung von Bad Berka. Die Naturaufnahmen machte ich im Laufe des Jahres an verschiedensten Orten und die Drohnenaufnahmen stammen noch von einem Projekt aus Guatemala.

Am ersten Drehtag fuhren wir in der Nähe von Bad Berka in einen Buchenwald um sehr klassische Rapperformance Szenen zu drehen. Es war ca. 20 Uhr und stockdunkel. Diese Szenen haben mir allerdings im Nachhinein nicht zugesagt und es daher nicht ins Video geschafft. Sie waren zu sehr auf mein Ego beschränkt und spiegelten nicht die Weisheit der Botschaft dieses Liedes wider.  Dies war für mich ein wichtiges Learning auf dem Weg zum zweiten Drehtag.

Der zweite Drehtag brachte uns (ebenfalls bei Bad Berka) in den märchenhaften, bemoosten Wald, in dem ich mir von einer Wasserquelle namens „Gottesbrünnlein“ regelmäßig mein Trinkwasser abfülle. Dort gab es riesige Rhododendron, unter denen wir die Performance-Szenen neu interpretiert filmten. Hier half ein Licht von hinten, um eine Art Mondlicht zu imitieren, sowie ein kleines LED-Panel seitlich platziert als Fill-Light. Es fungierte als Aufheller, da ich sonst von vorn nur eine dunkle Silhouette gewesen wäre.

Am dritten Tag filmten wir die letzten Takes. Wir waren wieder mitten in der Nacht am Arbeiten. Louis half mit dem Licht und der Nebelmaschine aus und Josi übernahm die Kamerabedienung. Ich setzte die Lampen an ihren Einsatzort, eine musste dazu ins Wasser gestellt werden und ich selbst musste ja auch ins Wasser. Also hieß es: Voller Einsatz! Es war nicht einfach, aber es hat sich definitiv gelohnt.

Kreative Problemlösung

Unsere Nebelmaschine lief nur über Strom und hatte keinen eigenen Akku. Louis brachte hierfür extra eine sehr große Powerbank mit, welche beim Einsatz leider viel zu früh den Geist aufgab. Wir halfen uns dann mit einer Sprühflasche aus, die wir mit Wasser befüllten. Dies sprühte Louis dann im Sekundentakt für die LEDs, um das Licht entsprechend zu verändern.

Mit einer Wasser-Sprühflasche haben wir Nebel nachgeahmt, nachdem die Nebelmaschine schlapp gemacht hat.

Hier findest du eine Auflistung meiner Kameraausrüstung

Mit der Erfahrung kommen die zufriedenstellenden Ergebnisse. Ich bin bereits seit 12 Jahren im Filmgeschäft und kann dir versichern, dass es nicht auf die vorhandene Technik ankommt. Es kommt auf dich an, deine Ideen und deinen kreativen Umgang mit Problemen und Hindernissen, wie so oft im Leben.

Mein Dankeschön an dich

Hier geht es zum Downloadordner in meiner Dropbox

Abschließend möchte ich mich bei dir bedanken. Danke, für deine Zeit und Aufmerksamkeit, vielleicht auch für dein Feedback und fürs Teilen meiner Arbeit. Als Zeichen meiner Dankbarkeit teile ich mit dir ein Song Paket, bestehend aus dem Songtext, einem Titelfoto und als Bonus findest du dort den Song als Mp3!


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