Meine Reise in das bosnische Tal der Pyramiden

Dieser Beitrag befasst sich mit dem Hintergrund meiner Reise zum Tal der Pyramiden in Bosnien. Mithilfe zweier Videos gebe ich dir einen noch persönlicheren Einblick in meine Geschichte.

Das Phänomen weltweiter Pyramiden

Als ich vor einigen Jahren im Internet auf ein Video stieß, in dem es um das Phänomen weltweit existierender Pyramiden ging, war ich vom Thema der Pyramiden gefesselt: das geometrische Wissen in Gestaltung und Ausrichtung, die verschiedenen Theorien für den ursprünglichen Zweck (von Kraftwerk bis Tor zur kosmischen Quelle) und die heutzutage unerreichbare Genauigkeit in der Umsetzung.

Mein Interesse stieg mit jeder neuen Information und Theorie, bis ich schließlich vom Gerücht hörte, es gäbe sogar in Europa, in Bosnien und Herzegovina Pyramiden, noch größer als die in Ägypten. Bosnien – so nah, erreichbar, mit dem Auto nur 1.300 Kilometer entfernt. Ich rechnete: Spritkosten? Sind tragbar. Schlafen im Dachzelt + Essen aus der Dose? = ICH FAHRE NACH BOSNIEN! Und so begab ich mich im Oktober 2019 in eine neue Expedition meiner eigenen Grenzen von Körper, Geist und Seele.

Blick über die Sonnenpyramide in das Tal der Pyramiden in Bosnien bei Visoko
Im Tal der Pyramiden befinden sich neben der Sonnenpyramide auch die Mondpyramide, die Pyramide des Drachen, die Pyramide der Liebe und der Tempel von Mutter Erde.

Erfahrungsbericht als Videobeweis

Von Deutschland fuhr ich durch Osteuropa bis nach Bosnien und Herzegovina – dort wollte ich mich selbst von den Behauptungen überzeugen: Handelt es sich bei den Entdeckungen nahe der Stadt Visoko tatsächlich um Jahrtausende alte Pyramiden oder lediglich um eine Tourismus-Masche?!

Die Erfahrungen meiner Reise habe ich in sieben Vlogs festgehalten und auf meinem Youtube Kanal geteilt. Mit diesem Blog und den kommenden Beiträgen möchte ich für Menschen wie dich eine bessere Anlaufstelle bieten – mit Fotos, Videos und Texten möchte ich dir ein möglichst genaues Bild erstellen. Es folgen weitere Beiträge zu meinem Besuch bei der Pyramide der Sonne, der Mondpyramide und einem Steintempel sowie dem heilenden Ravne Tunnellabyrinth.

Fakten über das Tal der Pyramiden

  • das Tal liegt bei der Stadt Visoko, ca. 30km nördlich von der bosnischen Hauptstadt Sarajevo
  • es befinden sich mehrere künstliche „Strukturen“, also Gebäude in und um dieses Tal, sowie das „Ravne“ Tunnelgeflecht, welches alles miteinander verbindet
  • die Strukturen des Tals der Pyramiden: Sonnenpyramide mit Zugangsplateau, Mondpyramide, Drachenpyramide, Tempel von Mutter Erde, Stein Tumulus
  • das Alter der Bauten wird auf ca. 30.000 Jahre geschätzt und es wurde Beton verwendet, welcher härter und haltbarer ist als der unserer modernen Zeit
  • die Sonnenpyramide ist mit 220m größer als die Pyramide in Gizeh (146,6m)
  • aus der Spitze der Sonnenpyramide dringt ein bis zu 9m breiter Energiestrahl, welcher wohl entweder ein Signal oder als Energiequelle nutzbar ist
  • in den unterirdischen Ravne Tunneln befinden sich tonnenschwere Megalithen (riesige Steine), welche über der Kreuzung zweier Wasseradern liegen und somit für eine extrem „saubere“, also heilsame, Luft zuständig sind

Meine Reise zu den bosnischen Pyramiden

Am 14. Oktober 2019 startete ich den Motor meines Wagens, alles gepackt, mehrmals gecheckt, einmal noch zurückgeblickt. Dann ein aufgeregter Tritt aufs Gaspedal und ich rauschte die Autobahn gen Süden. Mit meinem Smartphone und einem Gimbal filmte ich mich. Es war noch etwas ungewohnt zu der Zeit in die Kamera zu sprechen und zu schauen, aber ich gewöhnte mich daran, weil es Spaß machte. Außerdem mag ich es, mich anschließend im Videomaterial selbst zu sehen und reflektieren zu können. Es folgt der erste Vlog der siebenteiligen Playlist über meine Hinreise:

In Teil 1 beginnt mein Abenteuer des Dachzelt-Roadtrip nach Bosnien. Die Strecke schlängelt sich über Landstraßen durch Österreich und Tschechien. Ich war aufgeregt, merkt man das?

Gibt es wirklich Pyramiden in Bosnien?

Seit zig Stunden auf der Straße, der Blick schweift aus dem Fenster und die Gedanken überschlagen sich… „Was erwartet mich?… Sollte ich lieber umkehren?… Ist das nur Zeitverschwendung?… Was, wenn ich dort keinerlei Anzeichen für künstliche Strukturen finde und somit alles umsonst war?“

Und wenn doch? Dann müsste ich Alles vergessen, was ich in der Schule gelernt habe. Alles über die Geschichtsschreibung wäre falsch. Was alles damit alles zusammenhängt geht weiter als man im ersten Moment anzunehmen vermag.

Wie sich später herausstellt, war keine meiner Sorgen und Zweifel notwendig. Aber die Fahrt war notwendig, um dies zu erkennen. Sie war wichtig, um mir meines Ziels klar zu werden und meine Gedanken zu ordnen. Sie bereitete mich auf die Geschehnisse in Bosnien vor. Wie so oft erkannte ich: der Weg ist das Ziel. Dass ich mich mit diesem Thema auseinandersetzte trotz so gegensätzlicher Meinungen dazu und tatsächlich losgefahren bin war ein Beweis, dass ich mich nun auf meinem Weg befinde. Ich hatte auf dieser Fahrt bereits viel Zeit mit mir allein verbracht und einiges noch vor mir. Wie schön. Ich danke mir, dass ich alles genau so getan habe.

Einzig was du selbst erlebt,
kannst als Wissen mit dir tragen.

Voller Erwartungen und Fragen über das, was sich in Bosnien befinden soll, konnte mich trotz meiner Zweifel nichts davon abhalten, dies selbst herauszufinden und zu erfahren.

Dachzelt Roadtrip durch Osteuropa

Bereits während der Strecke durch etliche Länder (Tschechien, Österreich, Slowakei, Ungarn und Kroatien) streiften am Horizont wunderschöne Landschaften an mir vorbei. Ich bin heute noch dankbar dafür; und dass ich im Navi „Mautstraßen vermeiden“ eingestellt hatte. Dadurch sparte ich mir nicht nur die Mautgebühren mehrerer Länder, sondern auch 100 Kilometer an Strecke (und Sprit). Ich liebe Landstraßen, schneller als 100Km/h fahre ich eh nicht mehr. Das Schlafen im Dachzelt war für mich zu der Zeit in einen alltäglichen Ablauf übergegangen. Es war meine Wohnung, mein mobiles Zuhause für bereits ein Jahr. So nah am Waldrand schlafen, die Geräusche und Gerüche der Natur und Umgebung so intensiv wahrnehmen – das ist unersetzlich und war eine wichtige und einflussreiche Erkenntnis für mich.

Im folgenden Teil meiner Videoserie folgst du mir durch Kroatien, bis ich endlich in Bosnien und Herzegovina ankomme. Dort erlebe ich dann noch vor der Ankunft im dem Tal der Pyramiden meine ersten Abenteuer!

In der Stadt Žepče traf ich bei meinem Zwischenstop auf den freundlichen Imbissbesitzer und Burgerbrater Pero. Auch er kannte das Tal der Pyramiden. Nachdem wir uns dann über seine teilweise deutsche Vergangenheit und mein bosnisches Ziel unterhielten, hat er mir seinen Burger aus Gastfreundschaft geschenkt. Seine gute Laune kann ein Vorbild sein – ein Lächeln verbreitet Freude und Frieden. Danke Pero. Und danke für den leckeren Burger. Offen sein für die kleinen Geschichten und Geschenke, wie wertvoll.

Das Abenteuer vor dem Abenteuer

Als sich meine Fahrt nach Visoko dem Ende näherte, gelangte ich in ein kleines Abenteuer. Nach einer gefühlten Ewigkeit hinter aneinander gereiht stehenden LKWs und Autos, begannen sich die Fahrzeuge wieder vorwärts zu bewegen. Vor mir eine Baustelle, aber keine normale Baustelle, wie wir sie in Deutschland erwarten würden. Es war eine dunkle, unfertige Tunnelbaustelle ohne Asphalt, durch die ich jetzt durchfahren muss. Die Fahrbahn aus Geröll und Steinen sorgte für wuchtige Achterbahnbewegungen in meinem Auto, trotz Schrittgeschwindigkeit. Links und rechts offene Kabelbäume, Baumaschinen und Bauarbeiter direkt neben der „Fahrbahn“. Vor und hinter meinem Auto die großen LKWs, die sich wankend ihren Weg durch den Tunnel bahnten. Ich mitten drin. Eine Übung des Lebens für mehr Gelassenheit und Vertrauen in sich selbst. Nach einiger Zeit der Dunkelheit, vermochte ich endlich das Licht am Ende des Tunnels wahrzunehmen. Manchmal ist nicht der Zustand so unerträglich, sondern die Ungewissheit nach dem Ende. Und so fuhr ich ins Licht und die letzten Kilometer bis Visoko ohne Probleme. Ich fühlte mich gut. Was für Abenteuer wohl noch auf mich warteten?

Jede Reise ist eine Erfahrung im Innen und im Außen

Die Expedition war ein weiter Weg im materiellen Sinn und ein wichtiger Schritt in meiner geistigen Entwicklung durch all die wertvollen Erfahrungen, die ich sammeln durfte.

Du willst auch nach Bosnien reisen?

Habe ich dich neugierig gemacht oder zumindest dein Interesse geweckt? Dann kann ich dir nur empfehlen selbst mit Auto / Camper dorthin zu reisen. Der Weg ist es wert. Das Ziel ist es wert. Wenn du auf eine exakte Route hoffst, muss ich dich allerdings enttäuschen. Es muss dein Weg sein, den du gehst. Mach ihn dir gemütlich, so, dass er dich auch bei Herausforderungen nicht umhauen kann. Denn jeder Tag ist Teil deines Lebens und Lebens-wichtig. Ich kann dir hier nur die richtige Einstellung vermitteln, mit der du deinen Weg erfolgreich gehen kannst.

Damit schließe ich das Kapitel der Hinreise zum Tal der Pyramiden. Es war ein nennenswertes Abenteuer. Wie mein Weg weiter verlief erfährst du in meinen nächsten Beiträgen über die Sonnenpyramide, die Pyramide des Mondes und das Ravne Tunnellabyrinth. Dort gehe ich auch noch etwas genauer auf die genauen Fakten ein.

Danke für dein Interesse, Stefan ✌️☀️


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